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Ein bischen Geschichte ..
Gemäss einer berühmten Sage bezieht das Dorf Matheflon seinen Namen aus einer Schlacht zwischen Edelleuten und Vasallen. Alles Gebiet um Seiches gehörte der Abbey de Ronceray und St.Aubin. 847 gab Karl der Kahle das Land an St. Aubin und 1028 gab es die Gräfin Hildegarde, Ehefrau von Graf Foulques Nerra, an die Abtei Ronceray. Um das Jahr 1000 bahnte sich ein Konflikt an und die Edelleute schickten sich an um " die Treulosen zu bändigen = mater les felons " (Daher der Name des Dorfes). Aus früheren Zeiten erhob sich aus der Erde eine Burg, aber einzig ein in die Mauer eingelassener kleiner Turm blieb erhalten. Wo Graf Foulques Nerra die Burg hatte bauen lassen erhebt sich heute eine schöne Kapelle, 1877 erbaut, über den Loir. Der Name " Matheflon " hat eine lange undd glorreiche Geschichte. Als loyale Diener der Grafen des Anjou (Hugo Mancellus) fochten seine Angehörigen im Jahre 1117 gegen den König Henry I von England. Die Familie verband sich im zwölften Jahrhundert mit dem Grafen von Durtal, starb allerdings um 1390 aus. Unterhalb des Dorfes Matheflon zieht sich ein gewaltiges Höhlennetz dass aus Tuffsteinabbau entstand. Es gehört heute zum grössten Teil den Einwohnern Matheflons. Die ältesten Häuser stammen aus dem 15. Jahrhundert, einige Höhlen datieren bereits aus dem 11. Jahrhundert. Eine bezauberne Wassermühle befindet sich am Ufer des Loir, ein Wanderweg dorthin ist ausgebaut. In Richtung Nationalstrasse 23 befindet sich eine kleine Stele mit dem Namen " Hunde-Kreuz. ". Diesen Namen verdankt die Stele dem Umstand, dass Pierre de Rohan, bei der Rückkehr von seiner langen Pilgerreise von St. Jacques de Compostelle, seinen Hund " Relais " hier wiederttraf, der jedoch an dieser Stelle vor Freude und Erschöpfung gestorben war und ebendort begraben wurde. Matheflon bietet noch andere touristische Sehenswürdigkeiten. So stand hier eines der schönsten Schlösser Frankreichs. Mehrere Könige weilten hier, Karl der VIII, François der I, Karl der IX, Henry der IV oder auch Ludwig der XIII. Unglücklicherweise zwang ein Erbproblem den Kardinal de Rohan, das Schloss abzureissen und Stück für Stück zu verkaufen. Die Pferdeställe und Gebäude der Bediensteten sind heute noch sichtbar und geben einen Eindruck des von 135 Hektar Gelände eingefriedeten Schlosses aus damaliger Zeit. Die beiden Türme tragen einen Pilgerstab zur Erinnerung an den Pilgerweg nach St. Jacques de Compostelle. Das Gut " Die Muschel " und das Hotel " St. Jacques bezeugen, dassSeiches Matheflon in früheren Zeiten am Pilgerweg lag. Auf der anderen Seite des Weges wurden die " chapelle de la garde (XIV. Jhd.) und das Waschhaus restauriert.
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